Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragsbedingungen für Beratungsleistungen der Reasonfield Beratung UG (haftungsbeschränkt).

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Beratungsvertragsverhältnisse zwischen der Reasonfield Beratung UG (haftungsbeschränkt), Karlstraße 18, 80333 München (nachfolgend „Anbieterin“), und ihren Mandantinnen und Mandanten (nachfolgend „Auftraggeber“). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie schriftlich bestätigt wurden.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand ist die vereinbarte Beratungsleistung zum Einbürgerungsantrag nach Aufenthaltsdauer (z. B. Flagship-Begleitung, Chronologie-Check, Unterlagen-Review) gemäß Angebot bzw. Auftragsbestätigung. Die Anbieterin erbringt keine Rechtsanwaltsdienstleistung im Sinne streitiger Vertretung und keine Garantie für behördliche Entscheidungen.

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung der Anbieterin zustande. Das kostenfreie Orientierungsgespräch begründet noch keinen Beratungsvertrag.

4. Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber stellt vollständige und wahrheitsgemäße Unterlagen sowie Auskünfte bereit und teilt Änderungen (Adresse, Titel, Auslandsaufenthalte) unverzüglich mit. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

5. Honorare und Zahlung

Es gelten die in der Auftragsbestätigung genannten Preise. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei Zahlungsverzug behält sich die Anbieterin vor, Leistungen ruhend zu stellen.

6. Geistiges Eigentum

Zeitachsen, Checklisten und Textbausteine der Anbieterin bleiben deren geistiges Eigentum. Der Auftraggeber erhält ein einfaches Nutzungsrecht für den eigenen Einbürgerungsantrag. Weitergabe an Dritte zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

7. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung für den Ausgang behördlicher Verfahren ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

8. Vertraulichkeit

Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen und personenbezogene Unterlagen vertraulich. Gesetzliche Auskunftspflichten bleiben unberührt.

9. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag endet mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung oder durch Kündigung aus wichtigem Grund. Bereits erbrachte Teilleistungen sind zu vergüten. Ergänzend gilt die Rückerstattungsrichtlinie.

10. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute ist München, soweit gesetzlich zulässig.

11. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Klauseln unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen bedürfen der Textform, soweit nicht eine strengere Form gesetzlich vorgeschrieben ist.